Kategorie-Archiv: Newsletter 08-2015

Ab sofort: Windows 10 als IT-Spende!

Fast zeitgleich mit dem weltweiten Launch von Windows 10 am 29. Juli stellt Microsoft sein neues Betriebssystem auf Stifter-helfen.at als IT-Spende zur Verfügung. Windows 10 ist die aktuellste Version des Betriebssystems und bietet viele neue Funktionen und Sicherheitsupdates.

Da erfahrungsgemäß die Anzahl der Betriebssystem-Versionen limitiert ist, die dauerhaft unterstützt wird, kann es sinnvoll sein, zeitnah auf Windows 10 umzustellen. Generell bietet Microsoft folgende Editionen an:

  • Home: Windows 10 Home ist die Mainstream Endverbraucher-Version von Windows 10 und ist somit sehr verbraucherorientiert. Sie bietet das bekannte persönliche Computererlebnis, das laufend mit den neuesten Sicherheitsupdates aktualisiert wird. Für regelmäßige Arbeit in einer Büroumgebung werden Home Editionen nicht empfohlen. Hier eignen sich die Pro oder Enterprise Version.
  • Pro: Windows 10 Pro wurde für kleine und mittelgroße Organisationen konzipiert. Es unterstützt Organisationen dabei, ihre Geräte und Apps zu verwalten, Daten zu schützen, Fernzugriff und mobiles Arbeiten zu erleichtern und die Vorteile der Cloud-Technologie zu nutzen. Die neuesten Funktions- und Sicherheitsupdates werden laufend eingespielt, ganz automatisch.
  • Enterprise: Windows 10 Enterprise baut auf Windows 10 Pro auf und bietet noch umfangreichere Möglichkeiten, die Bedürfnisse großer und mittelgroßer Organisationen abzudecken. So bietet die Enterprise Version beispielsweise verbesserten Schutz auch gegen modernste Sicherheitsbedrohungen, umfangreichere Möglichkeiten zur Bereitstellung und Aktualisierung des Betriebssystems sowie ein umfassendes Anwendungs- und Gerätemanagement. Funktionen und Sicherheit werden laufend aktualisiert, wobei Sie das Tempo vollständig selbst bestimmen können.

 

Windows 10 auf Stifter-helfen.at

Auf Stifter-helfen.at sind als IT-Spende die Editionen Windows 10 Pro und die Windows 10 Enterprise erhältlich. Da Microsoft im Juni einen Großteil der Versionsbezeichnungen weggenommen hat und einige Produkte zusammengefasst hat, gibt es auf Stifter-helfen.at nur noch zwei Betriebssystem-Produkte, die versionsunabhängig sind.

Die Organisationen bestellen daher auf www.stifter-helfen.at eine Lizenz und entscheiden später selbst, welche Version sie im VLSC herunterladen wollen. Das ist einmal die Get Genuine Vollversion: http://www.stifter-helfen.at/node/3836 und einmal die reine Upgrade Lizenz: http://www.stifter-helfen.at/node/3834. Die Verwaltungsgebühr beträgt 9 Euro zzgl. MwSt. für die Vollversion bzw. 15 Euro zzgl. MwSt. für die Upgrade Lizenz.

 

Upgrade-Möglichkeiten

Je nachdem, welche Windows-Version(en) Ihre Organisation nutzt, empfehlen sich verschiedene Upgrade-Möglichkeiten. Eine Übersicht finden Sie hier.

 

WICHTIG: Wenn Ihre Organisation eine noch aktive Software Assurance hat (diese ist ab Bestellung der Software 24 Monate lang gültig), nutzen Sie bitte möglichst die Upgrade-Möglichkeiten des VLSC. Nur so bleiben die Vorteile der Software Assurance auch weiterhin gültig.

Die wichtigsten Fragen zu Windows 10 sind unter FAQs zusammengefasst. Weitere Infos zu den Microsoft Förderkriterien gibt es hier.

Neu: Microsoft Helpline unterstützt Non-Profit-Organisationen

Ab sofort gibt es für Non-Profit-Organisationen in Österreich eine eigene kostenlose technische Microsoft Helpline. Die Helpline ist ein Angebot von Microsoft in Kooperation mit dem IT-Spendenportal Stifter-helfen.at – IT für Non-Profits. Sie hilft gemeinnützigen Organisationen bei technisch komplexeren Support-Themen bei den rund 100 IT-Spenden des Unternehmens, die auf Stifter-helfen.at verfügbar sind.

Die Helpline wird von Microsoft-Mitarbeitern ehrenamtlich betreut, die für diese Aufgabe drei Tage pro Jahr vom Unternehmen freigestellt werden. Die Experten helfen Non-Profits bei komplexeren Support-Themen bei den Microsoft Produkten Windows, Office, Exchange, SQL und Sharepoint.

So funktioniert die Microsoft Helpline für Non-Profits
Um die Microsoft Helpline nutzen zu können, müssen gemeinnützige Organisationen auf Stifter-helfen.at registriert und für Microsoft-Produktspenden förderberechtigt sein. Sie können sich dann auf http://microsofthelpline.stifter-helfen.net mit ihrer Stifter-helfen-Organisationsnummer einloggen, ihr Problem beschreiben und erhalten Hilfe von einem Microsoft-Experten. Organisationen, die noch nicht registriert sind, können dies auf www.stifter-helfen.at nachholen. Sobald die Organisation den Prüfprozess bei Stifter-helfen.at erfolgreich durchlaufen hat, kann sie Microsoft-Produktspenden erhalten sowie die Microsoft Helpline nutzen.

Ausweitung der Partnerschaft
Mit der Helpline weiten das IT-Spendenportal und Microsoft die seit 2008 bestehende Zusammenarbeit und auch den Support für Non-Profits aus. Seit Oktober 2008 spendet Microsoft auf dem deutschen Portal rund 100 aktuelle Produkte an gemeinnützige Organisationen. Die Partnerschaft wurde 2012 auf Österreich ausgeweitet und Ende 2013 auf die Schweiz. Das Unternehmen ist in allen drei Ländern IT-Stifter der ersten Stunde. Außerdem erhalten Non-Profit-Organisationen bisher bereits Beratung zu Lizenzfragen und Produktaktivierung der IT-Spenden bei Stifter-helfen.at und Support zu Office 365 bei Microsoft direkt. Um IT-Know-how und digitale Kompetenz bei Non-Profits aufzubauen, veranstaltet Microsoft gemeinsam mit dem IT-Spendenportal regelmäßig Technologie- und Trendtage für Non-Profits in den drei Ländern. Außerdem schreibt das Unternehmen in Deutschland über Stifter-helfen.de seit Juni 2012 ein monatliches Online-Werbepaket – MS AD Donation – für Non-Profits auf MSN aus.

„Wir wollen Non-Profit-Organisationen auf dem Weg in die digitale Welt mit unserer Technologie und unserem Know-how unterstützen. Die Idee für die Helpline entstand auf Initiative von Kolleginnen und Kollegen der Support-Organisation in Deutschland und zeigt, dass gesellschaftliches Engagement den Mitarbeitern von Microsoft wie auch dem Unternehmen sehr am Herzen liegt“, erklärt Rainer Schmid, EMEA Customer Service & Support Germany Area Lead.

Förderkriterien bei Microsoft
Förderberechtigt für Microsoft IT-Produktspenden sind derzeit Non-Profit-Organisationen unterschiedlichster gemeinnütziger Rechtsformen, wie Vereine, Stiftungen, kirchliche Träger oder gGmbHs. Die geförderten Tätigkeitsschwerpunkte reichen von Sport über Kinder-und Jugendhilfe bis hin zu Umweltschutz. Grundvoraussetzung für eine Förderberechtigung ist in jedem Fall die Gemeinnützigkeit nach § 34ff der Bundesabgabenordnung. Weitere Informationen zu den Microsoft Förderkriterien gibt es unter: Förderkriterien. Organisationen, die registriert sind, können überprüfen, ob sie für das Microsoft IT-Spendenprogramm förderberechtigt sind, indem sie sich auf www.stifter-helfen.at einloggen und auf den Button „Mein Konto“ klicken.

Webinar am 22. September

22. September: „Schützen Sie Ihre E-Mails vor fremden Blicken”, 14 bis 15 Uhr

In Zeiten umfassender Überwachung wird der Schutz von personenbezogenen Daten immer wichtiger. Über E-Mail-Verschlüsselung können vertrauliche Daten sicher ausgetauscht werden. Mit dem Tutanota Plugin für Outlook geht das – so einfach, dass es jeder kann.

https://attendee.gotowebinar.com/register/4283629498211535618

Softwareschulung: Excel–Grundkurs

Der Fundraising Verband Austria und Stifter-helfen.at laden zum MS Excel Grundkurs herzlich ein. In diesem Kurs lernen Sie die Excel Benutzeroberfläche und die erweiterten Funktionen von Excel 2010 kennen und mit einfachen Tabellen und Diagrammen effizient zu arbeiten. Sie erarbeiten sich das Wissen, rasch eigene Kalkulationen durchzuführen und mit Filtern, Sortierfunktion sowie bedingten Formatierung zu arbeiten. Ebenfalls erlernen Sie die optische Aufbereitung professionell aussehender Tabellen, die bei Bedarf auch mit anderen Tabellen verknüpfbar sind. Die Kursleiterin Barbara Zeidler lebt und arbeitet als freiberufliche Trainerin und Projektmanagerin in Wien. EDV-Trainings hat sie bereits unter anderem für den ORF und Microsoft Österreich gehalten.

Kursinhalte:

  • Vereinfachtes Formatierungen in Excel und Erstellen von Tabellen und Dokumentvorlagen
  • Schneller Überblick über große Datenmengen und Arbeit mit dynamischen Listen
  • Einfaches Arbeiten mit Diagrammen und Erstellen von Diagrammvorlagen
  • Grundlagen der Tabellenkalkulation und Formeleingabe
  • Richtiger Umgang mit Verknüpfungen auch über mehrere Arbeitsmappen hinweg
  • Arbeitsmappenverwaltung und Arbeiten mit mehreren Excelmappen
  • Seitengestaltung und richtiges Drucken von Excel Daten sowie weitere Tipps und Tricks

Voraussetzungen: Office Grundkenntnisse
Kosten: 90,- EUR
Veranstaltungsort: Wien
Termin: Montag, 31.08.2015, 9 bis 17 Uhr

 

Bitte beachten Sie, dass die Softwareschulung nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen abgehalten wird. Melden Sie sich unter Angabe von Name, Organisation und Anschrift verbindlich per E-Mail an emil.cavic@fundraising.at an. Nach Anmeldung wird der genaue Seminarort bekannt gegeben.

Es gelten die AGB des Fundraising Verband Austria.

Save the date: AfB-Aktionstag am 2. Oktober

Das gemeinnützige IT-Systemhaus AfB führt gemeinsam mit dem IT-Spendenportal Stifter-helfen.net –  IT für Non-Profits am Freitag, den 2. Oktober, von 10 bis 18 Uhr einen Aktionstag für gemeinnützige Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch. Am Aktionstag können Non-Profit-Organisationen, die auf den jeweiligen Länder-Websites des Spendenportals registriert sind, von generalüberholten Geräten zu Sonderpreisen profitieren. Das Angebot gilt in allen AfB-Niederlassungen sowie beim Programm ‚Hardware wie Neu‘ auf den jeweiligen Websites von Stifter-helfen.net. Darüber hinaus gibt es in allen AfB-Niederlassungen für bei Stifter-helfen.net registrierte Non-Profits kostenlose Services für ansonsten kostenpflichtige Dienstleistungen. Außerdem können Non-Profit-Vertreter an diesem Tag an Betriebsführungen teilnehmen und Informationen zur Kooperation von Stifter-helfen.net und der AfB erhalten. Für kostenlose Getränke und Kuchen ist ebenfalls gesorgt.

AfB-Shops und -Niederlassungen gibt es in Deutschland in Berlin, Hannover, Unna, Essen, Köln, Düren, Nürnberg, Ettlingen und Stuttgart. In Österreich ist die AfB in Wien und  Klagenfurt vertreten, in der Schweiz in Zürich. Organisationen, die am Aktionstag in die AfB-Shops kommen möchten, sollten ihre Organisationsnummer parat haben, damit sie von den Sonderkonditionen profitieren können.

Hardware wie Neu: Laptops & Co. im August!

Ab sofort steht bei „Hardware wie Neu“ wieder ein Kontingent an Laptops, PCs, PC-Sets und Flachbildschirmen zur Verfügung. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht. Beim Programm „Hardware wie Neu“ vermittelt Stifter-helfen.at in Kooperation mit der Compuritas GmbH und der AfB gGmbH gebrauchte, generalüberholte Hardware an Non-Profits

Was ist „Hardware wie Neu“?
Beim Programm „Hardware wie Neu“ vermittelt Stifter-helfen.at in Kooperation mit den Partnern Compuritas GmbH und AfB gGmbH gebrauchte, generalüberholte und voll funktionsfähige Hardware an Non-Profits. Die Hardware war zuvor bei großen (IT-)Unternehmen im Einsatz. Die Geräte werden nach eingehender technischer Überprüfung und Generalüberholung durch die beiden IT-Systemhäuser zum Selbstkostenpreis für Non-Profit-Organisationen angeboten. Jeder Computer wird mit dem Microsoft Betriebssystem Windows 7 Pro und Office 2010 Home und Business ausgestattet.

Verfügbare Hardware

Die im Programm „Hardware wie Neu“ zur Verfügung gestellten Produktkontingente sind begrenzt. Das jeweilige Angebot gilt daher immer, solange der Vorrat reicht. Die derzeit verfügbaren Geräte mit jeweiliger Verwaltungsgebühr inkl. MwSt. sind:

AfB

Gerät Artikel Gebühr Link
Flachbildschirm 19” TFT Flachbildschirm LG Flatron L1953HM mit Höhenverstellung 35,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6108
Flachbildschirm 22” TFT Flachbildschirm LG Flatron W2242pk mit Höhenverstellung 59,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6106
Smartphone Blackberry Bold 9900 55,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5985
PC Dell Optiplex 960 129,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5982
PC-Set HP 7900 SFF PC-Set 179,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/3949
PC-Set HP Elite 8000sff   PC Set 199,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5908
PC HP Elite 8100 CMT 199,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5987
Laptop HP Elitebook 8440p 269,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6102
Laptop Notebook Special-HP Elitebook 8540p 299,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6100

 

Compuritas

Gerät Artikel Gebühr Link
Laptop Notebook Office 24 SSD – HP Probook 6530 299,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6140
Flachbildschirm 19” TFT Flachbildschirm mit Höhenverstellung 45,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5904
Flachbildschirm 22” TFT Flachbildschirm mit Höhenverstellung 75,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6136
Laptop Notebook Office 24 – HP Probook 6530 239,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6138
PC PC Office 24 – HP Compaq dc7800 175,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6148
PC PC Office 24 SSD – HP Compaq dc7800 235,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6207
PC PC Special 24 HP Compaq dc8000 335,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6144
PC PC Special 24 SSD – HP Compaq dc8000 395,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6146
PC PC Ultra 24 – HP Compaq dc8000 515,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6211

 

20. Juli: Neue Verwaltungsgebühren

Seit Bestehen von Stifter-helfen.net haben gemeinnützige Organisationen in Deutschland von über 660.000 vermittelten Produktspenden im Wert von mehr als 180 Millionen Euro profitiert. Die Zahl der IT-Stifter ist seit dem Start im Oktober 2008 von anfänglich drei auf heute knapp 30 gewachsen. Neben einem diversifizierten und vielfältigen Produktspendenangebot kamen das Programm ‚Hardware wie Neu‘ sowie kostenlose Webinare und Fachartikel rund um die Themen Technologie und digitale Trends für Non-Profits hinzu.

Neue Gebühren für das Gros der IT-Spenden

Um die gestiegenen und komplexen Technologie-Bedürfnisse des Non-Profit-Sektors weiterhin bestmöglich erfüllen zu können, gelten daher seit Montag, 20. Juli – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit – neue Verwaltungsgebühren für das Gros der IT-Spenden, unter anderem Adobe, Microsoft oder Symantec. Die neuen Gebühren sind 1 bis 2 Prozentpunkte mehr vom empfohlenen Verkaufspreis als bisher. Das bedeutet beispielsweise, dass die bisherige Verwaltungsgebühr eines Produkts von 6 Prozent auf 7 oder 8 Prozent vom empfohlenen Verkaufspreis steigt. Damit bleiben die Produkte für Non-Profits erschwinglich und das Produktportfolio ist nach wie vor breit gefächert und attraktiv.

Gebühren sichern weiteren Ausbau des IT-Spendenportals

Seit Bestehen des Portals ist dies die erste Preiserhöhung überhaupt. Dadurch können Stifter-helfen.net und sein Partner TechSoup auch in Zukunft in Technologie- und Kommunikations­infrastruktur sowie in Mitarbeiter investieren und gleichzeitig das Angebot an IT-Produkten, Services, Tools und Ressourcen weiter ausbauen. In den letzten Jahren bedeutete dies beispielsweise auch, neue Bedürfnisse, Technologien und Angebote für Non-Profits aufzugreifen – wie mobile Datenkommunikation, Cloud Computing, webbasierte Software-Dienste, Hardware-Produkte oder Know-how und Support.

Offene Bestellungen werden gesondert behandelt

Die neuen Gebühren gelten seit 20. Juli. Für Bestellungen, die bis 17. Juli eingegangen sind, gelten noch die alten Verwaltungsgebühren, auch wenn der Zahlungseingang erst nach dem 17. Juli erfolgt. Um sicherzustellen, dass für diese Bestellungen die korrekten Gebühren gelten, werden diese gesondert behandelt und nachverfolgt.

Zu verschenken: Handbücher für Windows 8 und Office 2013!

Ab sofort verschenkt Stifter-helfen.at 30 Handbücher für Windows 8 und 20 Handbücher für Office 2013. Was muss man tun, um eins zu bekommen? Organisationen, die bei Stifter-helfen.at registriert sind, empfehlen uns einfach an eine befreundete Organisation weiter.

Damit wir auch von Ihrer Weiterempfehlung erfahren, schicken Sie eine E-Mail an info@stifter-helfen.net mit dem Betreff „Handbuch“. Der E-Mail-Text sollte den Namen der Organisation enthalten, an die Sie uns weiterempfohlen haben. Teilen Sie uns außerdem den Namen Ihrer Organisation mit und für welches Handbuch Sie sich interessieren.

Die ersten 50 erfolgreichen Vermittlungen werden mit einem Handbuch belohnt. Das bedeutet: Sobald sich eine Organisation nach der Weiterempfehlung bei uns registriert, erhält die empfehlende Organisation ein Handbuch. Die Aktion läuft, solange der Vorrat reicht. Empfehlende Organisationen dürfen gerne mehrere Weiterempfehlungen aussprechen.

So kommen hoffentlich noch mehr gemeinnützige Organisationen, Verbände und öffentliche Bibliotheken in den Genuss von IT-Spenden. Denn nahezu jede Non-Profit-Organisation kann durch IT-Spenden unterstützt werden. Sie muss sich lediglich kostenfrei online auf www.stifter-helfen.at registrieren.

Fachartikel: Wie kann Ihre NPO Bitcoin nutzen?

Über die Cyber-Währung Bitcoin ist in den letzten Jahren immer häufiger in den Medien berichtet worden. Deswegen wissen aber viele Menschen immer noch nicht so genau, was es damit auf sich hat. Falls Sie es noch nicht wissen, Bitcoin ist die bekannteste „Krypto-Währung“. Eine Währung wie Dollar oder Euro, die aber nur digital existiert. Anders als eine normale Währung ist Bitcoin dezentral, d.h. sie wird nicht über eine Bank abgewickelt.

In den letzten Jahren nutzen nationale und internationale Non-Profits Bitcoin immer häufiger als weitere Möglichkeit, Spenden zu erhalten. Erst letztes Jahr hat United Way, die weltgrößte, aus privaten Mitteln finanzierte Non-Profit-Organisation in den USA, damit begonnen, Bitcoin-Spenden zu akzeptieren – und nicht nur sie. Andere Non-Profits wie Save the Children, American Red Cross und Greenpeace akzeptieren die neue Währung seit neuestem auch.

Wie Bitcoin funktioniert

Jeder mit einem Bitcoin-Wallet, also mit einer Bitcoin-Geldbörse, kann Bitcoins erhalten und ausgeben. Ein ‚Wallet‘ ist wie ein Bankkonto, das nur auf einer digitalen Plattform existiert. Man erhält Bitcoins, indem man sie auf Online-Börsen wie CEX.IO mit normaler Währung wie Dollar oder Euro kauft, sie als Spende erhält oder sie „schürft“ („mining“). Die letzte Variante behandeln wir hier nicht eingehender, weil sie eine große Infrastruktur erfordert.

Wie bei einer normalen Währung kann man Bitcoins von einer Brieftasche in die eines anderen übertragen und umgekehrt. Bitcoin Übertragungen verlaufen direkt zwischen Spender und der Organisation. Sie werden nicht über ein Vermittlungssystem abgewickelt, wie Schecks bei einer Bank oder Kreditkarten über ein Bezahlsystem. (Man kann aber auch ein Bezahlsystem bei Bitcoins nutzen, um den Prozess zu vereinfachen).

Warum sich Non-Profits für Bitcoin entscheiden

Keine Bearbeitungsgebühren

Der größte Vorteil für Non-Profits, Bitcoins zu akzeptieren, liegt in der Tatsache, dass die meisten großen Bezahlsysteme wie Coinbase, von den Non-Profits und wohltätigen Organisationen keine Bearbeitungsgebühren für Spenden berechnen. Wenn ein Spender z.B. ein Bitcoin (entspricht rund 255 Euro mit Stand Ende Juli 2015) spendet, erhält die Organisation den kompletten Betrag.

Ohne Bearbeitungsgebühr können mehr Spender kleinere Spenden machen, ohne dass ihrer Organisation zusätzliche Kosten entstehen.

Kaya Children International nutzt BitPay als Bezahlsystem. Vorstandsmitglied Rev. John Eggen sagt dazu: „Es gibt überhaupt keine Gebühren, und auch keine Abzüge wie bei Kreditkarten-Überweisungen. Das war also eine einfache Entscheidung.”

Early Adopters – Technologie-Vorreiter

Einige Non-Profit-Organisationen nutzen Bitcoin als Instrument, um bestimmte demographische Gruppen anzusprechen, insbesondere technikbegeisterte Menschen.

„Hinter vielen Technologieunternehmen, die bei uns spenden, sind Menschen, die Computer und Internet als ihr Hobby betrachten. Viele von ihnen sind „Early Adopters“, die sich potentiell für Bitcoin interessieren“, sagt Nicholas Bisaccia, Koordinator Kommunikation bei Nonprofit Technology Resources, Philadelphia, USA. „Nachdem unsere Tätigkeit oft eng mit ihrer Arbeit verbunden ist, dachten wir, dass es vorteilhaft ist, sich frühzeitig für Bitcoin zu entscheiden. Außerdem gibt es weitere Vorteile, diese Spenden zu akzeptieren.“

Schnelle Spenden

Der sofortige Transfer von Bitcoins kann für das Fundraising von Non-Profits mit sehr zeitkritischen Projekten, wie beispielsweise Katastrophenhilfe, einen gewaltigen Unterschied ausmachen. Die Umwandlung von Bitcoins in reale Dollar kostet jedoch Zeit. Sie sollten also überlegen, ob die zusätzliche Geschwindigkeit für Sie von Vorteil ist.

Macht Bitcoin für Ihre Non-Profit-Organisation Sinn?

Wie oben beschrieben, können Non-Profit-Organisationen, die selbst eine Technology-orientierte Tätigkeit haben, von Bitcoin profitieren.

Aber auch alle anderen Non-Profits profitieren von Bitcoin, indem sie mehr Möglichkeiten haben, Spenden zu erhalten. Evan Hochberg, Executive Vice President und Chief Strategy Officer von United Way, sagte zu CoinDesk: „Wir haben festgestellt, dass es eine schnell wachsende, innovative Gruppe von Leuten gibt, die gerade deshalb spenden, damit sie die neue Währung Bitcoin nutzen können. Und wir wollten als Erste mit dabei sein.“

Wie man Bitcoin nutzt

Recherchieren Sie genau

Bevor Sie mit Bitcoin arbeiten, sollten Sie sicherstellen, dass Sie genau verstanden haben, wie Bitcoin funktioniert sowie die Vorteile und Nachteile genau kennen. Hier gibt es dazu nützliche Informationen:

  • org.: Die Original- Bitcoin-Website bietet hilfreiche Videos, einfache Erklärungen und nützliche Informationen für Einzelpersonen und Organisationen.
  • CoinDesk: CoinDesk ist die führende Nachrichtenseite von Bitcoin. Die Website gibt einen umfassenden Überblick über das Netzwerk und die neuesten Trends.
  • Andere Non-Profits: Vielleicht nutzen andere Organisationen mit ähnlichen Tätigkeiten und Projekten wie die Ihrer Organisation bereits Bitcoin. Sprechen Sie sie an und fragen Sie nach deren Erfahrungen, wie sie Bitcoin nutzen, wer spendet…

Sie sollten wissen, dass der Wert von Bitcoins steigen und fallen kann, wie bei einer normalen Währung. Anders als US-Dollar und Euro ist Bitcoin noch ein relativ volatiler Markt. Durch diese Volatilität ist Bitcoin ungeeignet für langfristige Investments, aber man kann trotzdem Bitcoins erhalten und sie in die lokale Währung umtauschen, was aus ihnen ein sinnvolles Werkzeug für Zuwendungen macht.

Wählen Sie einen ‚Wallet‘

Bitcoins werden in einem ‚Wallet‘ aufbewahrt, ähnlich wie auf einem Bankkonto. Bei einem Bankkonto liegt Ihr Geld bei einer anderen Institution. Bei Bitcoin liegt das Geld bei Ihnen und Sie können es so sicher machen, wie Sie wollen. Sobald Sie Bitcoins versenden oder erhalten wollen, treten Sie in direkten Kontakt mit der Person oder Organisation, die Bitcoin empfängt oder versendet.

‚Wallet‘ gibt es in verschiedenen Formen: als Software auf einem Android-, iOS- oder Blackberry-Mobilgerät; als Software auf einem Windows-, Mac-, oder Linux Desktop- oder Laptop-Computer; auf einem Speicherstick oder in der Cloud. Die verschiedenen Wallets bieten unterschiedliche Eigenschaften, beispielsweise zusätzlichen Datenschutz, vollständige Kontrolle über Ihr Geld, höhere Sicherheitsstandards. Sie müssen daher genau abwägen, welcher Wallet am geeignetsten für Ihre Organisation ist.

Auf der Website Choose Your Bitcoin Wallet von Bitcoin.org gibt es eine Liste von Wallets, die nach Plattformen sortiert ist.

Bitcoins erhalten

Die zwei einfachsten Wege, Bitcoins zu erhalten, sind durch Spenden oder Kaufen. Um Spenden zu erhalten, sollten Sie ein Bezahlsystem wie BitPay installieren. Ein integriertes Bezahlsystem vereinfacht den Spendenprozess und verwandelt die Bitcoins sofort in Ihre lokale Währung, falls Sie das wünschen.

Einige Organisationen haben für diese Spenden eigens dafür eingerichtete Webseiten auf ihrem Bezahlsystem, wie American Red Cross, oder auf ihrer eigenen Seite, wie United Way.

Außerdem sollten Sie entscheiden, ob Sie Informationen über Ihre Spender haben wollen. Einige Organisationen wollen ihre Spender mit News auf dem Laufenden halten oder sie um weitere Spenden bitten. Manche Organisationen wollen das nicht.

Der Erwerb von Bitcoins beinhaltet den Besuch einer Online-Börse, wie beispielsweise Coinbase oder Bitcoin.de. Dort können Sie sich mit Ihrem Bankkonto anmelden und Dollars oder Euros für Bitcoins tauschen (oder „kaufen“).

Auf folgenden Videos im Internet können Sie sehen, wie man Bitcoins erhält: How to Buy Bitcoins und How It Works (von BitPay).

Bitcoins sparen, verbrauchen oder tauschen

Falls Sie Ihre Bitcoins nicht gleich ausgeben wollen, können Sie sie in Ihre lokale Währung umtauschen oder in Ihrem Wallet ansparen, bis Sie sie verwenden wollen. Der Service von BitPay wechselt Ihre Bitcoins sofort. Sie werden nicht angespart und Sie können sie immer sofort in Form Ihrer lokalen Währung erhalten.

Wenn Sie die Bitcoins ohne Währungswechsel verwenden wollen, können Sie auf dieser Website eine Liste mit mehr als 4.000 Händlern einsehen, die Bitcoins akzeptieren: Usebitcoins.info

Werben Sie damit, dass Sie Bitcoin Spenden erhalten können

Sobald Sie Bitcoin-Spenden erhalten können, sollten Sie damit werben. Denken Sie darüber nach, auf Bitcoin 100 zu erscheinen. Diese Website des unabhängigen Bündnispartners BitPay listet Non-Profits und andere wohltätige Organisationen auf, die Bitcoins akzeptieren.

Wenn Ihre Organisation E-Mail Marketing macht, denken Sie darüber nach, ein Verteilersegment für Early Adopters – also Technik-Vorreiter – zu erstellen. Denn diese sind neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen. Lassen Sie sie wissen, dass Sie jetzt Bitcoins akzeptieren.

Fazit

Bitcoin ist am Anfang nicht einfach zu durchblicken. Aber es ist wie bei den meisten Dingen: Je mehr man sich damit beschäftig, desto klarer werden sie. Die Non-Profits, mit denen wir uns unterhalten haben, sagten uns, dass die Installation relativ einfach war, aber jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Für viele Non-Profits ist es eine zusätzliche Einkommensquelle, die man leicht einrichten kann und die sich wachsender Beliebtheit erfreut.

 

 

 

 

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