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Fachartikel: Wie kann Ihre NPO Bitcoin nutzen?

Über die Cyber-Währung Bitcoin ist in den letzten Jahren immer häufiger in den Medien berichtet worden. Deswegen wissen aber viele Menschen immer noch nicht so genau, was es damit auf sich hat. Falls Sie es noch nicht wissen, Bitcoin ist die bekannteste „Krypto-Währung“. Eine Währung wie Dollar oder Euro, die aber nur digital existiert. Anders als eine normale Währung ist Bitcoin dezentral, d.h. sie wird nicht über eine Bank abgewickelt.

In den letzten Jahren nutzen nationale und internationale Non-Profits Bitcoin immer häufiger als weitere Möglichkeit, Spenden zu erhalten. Erst letztes Jahr hat United Way, die weltgrößte, aus privaten Mitteln finanzierte Non-Profit-Organisation in den USA, damit begonnen, Bitcoin-Spenden zu akzeptieren – und nicht nur sie. Andere Non-Profits wie Save the Children, American Red Cross und Greenpeace akzeptieren die neue Währung seit neuestem auch.

Wie Bitcoin funktioniert

Jeder mit einem Bitcoin-Wallet, also mit einer Bitcoin-Geldbörse, kann Bitcoins erhalten und ausgeben. Ein ‚Wallet‘ ist wie ein Bankkonto, das nur auf einer digitalen Plattform existiert. Man erhält Bitcoins, indem man sie auf Online-Börsen wie CEX.IO mit normaler Währung wie Dollar oder Euro kauft, sie als Spende erhält oder sie „schürft“ („mining“). Die letzte Variante behandeln wir hier nicht eingehender, weil sie eine große Infrastruktur erfordert.

Wie bei einer normalen Währung kann man Bitcoins von einer Brieftasche in die eines anderen übertragen und umgekehrt. Bitcoin Übertragungen verlaufen direkt zwischen Spender und der Organisation. Sie werden nicht über ein Vermittlungssystem abgewickelt, wie Schecks bei einer Bank oder Kreditkarten über ein Bezahlsystem. (Man kann aber auch ein Bezahlsystem bei Bitcoins nutzen, um den Prozess zu vereinfachen).

Warum sich Non-Profits für Bitcoin entscheiden

Keine Bearbeitungsgebühren

Der größte Vorteil für Non-Profits, Bitcoins zu akzeptieren, liegt in der Tatsache, dass die meisten großen Bezahlsysteme wie Coinbase, von den Non-Profits und wohltätigen Organisationen keine Bearbeitungsgebühren für Spenden berechnen. Wenn ein Spender z.B. ein Bitcoin (entspricht rund 255 Euro mit Stand Ende Juli 2015) spendet, erhält die Organisation den kompletten Betrag.

Ohne Bearbeitungsgebühr können mehr Spender kleinere Spenden machen, ohne dass ihrer Organisation zusätzliche Kosten entstehen.

Kaya Children International nutzt BitPay als Bezahlsystem. Vorstandsmitglied Rev. John Eggen sagt dazu: „Es gibt überhaupt keine Gebühren, und auch keine Abzüge wie bei Kreditkarten-Überweisungen. Das war also eine einfache Entscheidung.”

Early Adopters – Technologie-Vorreiter

Einige Non-Profit-Organisationen nutzen Bitcoin als Instrument, um bestimmte demographische Gruppen anzusprechen, insbesondere technikbegeisterte Menschen.

„Hinter vielen Technologieunternehmen, die bei uns spenden, sind Menschen, die Computer und Internet als ihr Hobby betrachten. Viele von ihnen sind „Early Adopters“, die sich potentiell für Bitcoin interessieren“, sagt Nicholas Bisaccia, Koordinator Kommunikation bei Nonprofit Technology Resources, Philadelphia, USA. „Nachdem unsere Tätigkeit oft eng mit ihrer Arbeit verbunden ist, dachten wir, dass es vorteilhaft ist, sich frühzeitig für Bitcoin zu entscheiden. Außerdem gibt es weitere Vorteile, diese Spenden zu akzeptieren.“

Schnelle Spenden

Der sofortige Transfer von Bitcoins kann für das Fundraising von Non-Profits mit sehr zeitkritischen Projekten, wie beispielsweise Katastrophenhilfe, einen gewaltigen Unterschied ausmachen. Die Umwandlung von Bitcoins in reale Dollar kostet jedoch Zeit. Sie sollten also überlegen, ob die zusätzliche Geschwindigkeit für Sie von Vorteil ist.

Macht Bitcoin für Ihre Non-Profit-Organisation Sinn?

Wie oben beschrieben, können Non-Profit-Organisationen, die selbst eine Technology-orientierte Tätigkeit haben, von Bitcoin profitieren.

Aber auch alle anderen Non-Profits profitieren von Bitcoin, indem sie mehr Möglichkeiten haben, Spenden zu erhalten. Evan Hochberg, Executive Vice President und Chief Strategy Officer von United Way, sagte zu CoinDesk: „Wir haben festgestellt, dass es eine schnell wachsende, innovative Gruppe von Leuten gibt, die gerade deshalb spenden, damit sie die neue Währung Bitcoin nutzen können. Und wir wollten als Erste mit dabei sein.“

Wie man Bitcoin nutzt

Recherchieren Sie genau

Bevor Sie mit Bitcoin arbeiten, sollten Sie sicherstellen, dass Sie genau verstanden haben, wie Bitcoin funktioniert sowie die Vorteile und Nachteile genau kennen. Hier gibt es dazu nützliche Informationen:

  • org.: Die Original- Bitcoin-Website bietet hilfreiche Videos, einfache Erklärungen und nützliche Informationen für Einzelpersonen und Organisationen.
  • CoinDesk: CoinDesk ist die führende Nachrichtenseite von Bitcoin. Die Website gibt einen umfassenden Überblick über das Netzwerk und die neuesten Trends.
  • Andere Non-Profits: Vielleicht nutzen andere Organisationen mit ähnlichen Tätigkeiten und Projekten wie die Ihrer Organisation bereits Bitcoin. Sprechen Sie sie an und fragen Sie nach deren Erfahrungen, wie sie Bitcoin nutzen, wer spendet…

Sie sollten wissen, dass der Wert von Bitcoins steigen und fallen kann, wie bei einer normalen Währung. Anders als US-Dollar und Euro ist Bitcoin noch ein relativ volatiler Markt. Durch diese Volatilität ist Bitcoin ungeeignet für langfristige Investments, aber man kann trotzdem Bitcoins erhalten und sie in die lokale Währung umtauschen, was aus ihnen ein sinnvolles Werkzeug für Zuwendungen macht.

Wählen Sie einen ‚Wallet‘

Bitcoins werden in einem ‚Wallet‘ aufbewahrt, ähnlich wie auf einem Bankkonto. Bei einem Bankkonto liegt Ihr Geld bei einer anderen Institution. Bei Bitcoin liegt das Geld bei Ihnen und Sie können es so sicher machen, wie Sie wollen. Sobald Sie Bitcoins versenden oder erhalten wollen, treten Sie in direkten Kontakt mit der Person oder Organisation, die Bitcoin empfängt oder versendet.

‚Wallet‘ gibt es in verschiedenen Formen: als Software auf einem Android-, iOS- oder Blackberry-Mobilgerät; als Software auf einem Windows-, Mac-, oder Linux Desktop- oder Laptop-Computer; auf einem Speicherstick oder in der Cloud. Die verschiedenen Wallets bieten unterschiedliche Eigenschaften, beispielsweise zusätzlichen Datenschutz, vollständige Kontrolle über Ihr Geld, höhere Sicherheitsstandards. Sie müssen daher genau abwägen, welcher Wallet am geeignetsten für Ihre Organisation ist.

Auf der Website Choose Your Bitcoin Wallet von Bitcoin.org gibt es eine Liste von Wallets, die nach Plattformen sortiert ist.

Bitcoins erhalten

Die zwei einfachsten Wege, Bitcoins zu erhalten, sind durch Spenden oder Kaufen. Um Spenden zu erhalten, sollten Sie ein Bezahlsystem wie BitPay installieren. Ein integriertes Bezahlsystem vereinfacht den Spendenprozess und verwandelt die Bitcoins sofort in Ihre lokale Währung, falls Sie das wünschen.

Einige Organisationen haben für diese Spenden eigens dafür eingerichtete Webseiten auf ihrem Bezahlsystem, wie American Red Cross, oder auf ihrer eigenen Seite, wie United Way.

Außerdem sollten Sie entscheiden, ob Sie Informationen über Ihre Spender haben wollen. Einige Organisationen wollen ihre Spender mit News auf dem Laufenden halten oder sie um weitere Spenden bitten. Manche Organisationen wollen das nicht.

Der Erwerb von Bitcoins beinhaltet den Besuch einer Online-Börse, wie beispielsweise Coinbase oder Bitcoin.de. Dort können Sie sich mit Ihrem Bankkonto anmelden und Dollars oder Euros für Bitcoins tauschen (oder „kaufen“).

Auf folgenden Videos im Internet können Sie sehen, wie man Bitcoins erhält: How to Buy Bitcoins und How It Works (von BitPay).

Bitcoins sparen, verbrauchen oder tauschen

Falls Sie Ihre Bitcoins nicht gleich ausgeben wollen, können Sie sie in Ihre lokale Währung umtauschen oder in Ihrem Wallet ansparen, bis Sie sie verwenden wollen. Der Service von BitPay wechselt Ihre Bitcoins sofort. Sie werden nicht angespart und Sie können sie immer sofort in Form Ihrer lokalen Währung erhalten.

Wenn Sie die Bitcoins ohne Währungswechsel verwenden wollen, können Sie auf dieser Website eine Liste mit mehr als 4.000 Händlern einsehen, die Bitcoins akzeptieren: Usebitcoins.info

Werben Sie damit, dass Sie Bitcoin Spenden erhalten können

Sobald Sie Bitcoin-Spenden erhalten können, sollten Sie damit werben. Denken Sie darüber nach, auf Bitcoin 100 zu erscheinen. Diese Website des unabhängigen Bündnispartners BitPay listet Non-Profits und andere wohltätige Organisationen auf, die Bitcoins akzeptieren.

Wenn Ihre Organisation E-Mail Marketing macht, denken Sie darüber nach, ein Verteilersegment für Early Adopters – also Technik-Vorreiter – zu erstellen. Denn diese sind neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen. Lassen Sie sie wissen, dass Sie jetzt Bitcoins akzeptieren.

Fazit

Bitcoin ist am Anfang nicht einfach zu durchblicken. Aber es ist wie bei den meisten Dingen: Je mehr man sich damit beschäftig, desto klarer werden sie. Die Non-Profits, mit denen wir uns unterhalten haben, sagten uns, dass die Installation relativ einfach war, aber jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Für viele Non-Profits ist es eine zusätzliche Einkommensquelle, die man leicht einrichten kann und die sich wachsender Beliebtheit erfreut.

 

 

 

 

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Symantec Backup Exec 15: Jetzt als IT-Spende!

Ab sofort gibt es die 2015er Version von Symantec Backup Exec als IT-Spende auf Stifter-helfen.at. Symantec Backup Exec 15 ermöglicht leistungsstarke, flexible und benutzerfreundliche Backups und Wiederherstellungen zur Sicherung der gesamten Infrastruktur – ganz gleich, ob sie aus virtuellen oder physischen Systemen oder einer Kombination aus beidem besteht.

Symantec Backup Exec 15 ist eine Sicherungs- und Wiederherstellungs-Software, die auf Windows Servern läuft. Mit Backup Exec 15 können Organisationen Daten aus multiplen Quellen und Geräten in einem zentralen Interface sichern. Die Software erlaubt es über Agenten und Optionen, Windows-, Mac- und Linux-Computer sowie virtuelle Systeme zu sichern. Pro Organisation wird daher nur eine Lizenz benötigt.

Die Sicherung lokaler oder Remote-Daten kann auf praktisch jede Art von Speichergerät – auf Band, auf Festplatte oder in der Cloud – erfolgen. Die Software ermöglicht zudem die Wiederherstellung von virtuellen Maschinen, Applikationen, Datenbanken, Dateien und vieles mehr direkt aus dem Sicherungsspeicher.

Die Verwaltungsgebühr pro Lizenz beträgt 108 Euro zzgl. MwSt. Weitere Informationen zur Produktspende gibt es unter: http://stifter-helfen.at/node/659

webinare

29. Juli: Webinar „Cloud Computing“

Cloud-Computing ist eine verlockende Alternative zum herkömmlichen IT-Betrieb. Oft lassen sich dadurch Kostenvorteile erzielen und Aufwände für die Inbetriebnahme und Wartung von Hard- und Software reduzieren. Doch Cloud-Computing bietet auch eine Reihe von technischen und rechtlichen Risiken. Anhand konkreter Beispiele wird das Für und Wider solcher „as a Service“-Angebote beleuchtet.
Nach Definition der rechtlichen Grundlagen zeigt das Webinar, wie ein rechtskonformer Weg zum Cloud-Computing aussehen kann. Die Vorgehensweise wird exemplarisch anhand von Microsoft Office 365 und Azure erläutert.

Thomas Althammer

Thomas Althammer

29. Juli: „Cloud-Computing”, 15 bis 16 Uhr

https://attendee.gotowebinar.com/register/1151580466711661313

 

 

Thomas Althammer ist studierter Wirtschaftsinformatiker und verfügt über langjährige Erfahrung mit IT-Systemen und Datenschutzkonzepten in Pflege, Gesundheits- und Sozialwesen. Er unterstützt soziale Einrichtungen in IT-Strategiefragen sowie in den Themen Datenschutz, IT-Sicherheit und Compliance.

Neues Finanzjahr: Frisches Fördervolumen ist da!

Der Förderzeitraum einiger IT-Spendenprogramme richtet sich nach dem amerikanischen Fiskaljahr, das vom 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres läuft. Mit dem 1. Juli hat bei fünf unserer IT-Stifter ein neues Fiskaljahr begonnen und damit ein neuer Förderzeitraum mit einem „frischen“ Fördervolumen.

Förderberechtigte Organisationen können seit dem 1. Juli 2015 wieder das komplette Fördervolumen bei folgenden IT-Stiftern ausschöpfen.

  • Adobe
  • Bitdefender
  • O&O
  • Symantec
  • Zoner

Achtung: Ausschlaggebend für die Bestellzuordnung zu einem Finanzjahr ist das Datum des Zahlungseingangs. Bestellungen, bei denen die Verwaltungsgebühr noch vor dem 30. Juni einging, wurden dem alten Finanzjahr zugerechnet. Zahlungseingänge ab dem 1. Juli werden dem neuen Förderzeitraum zugerechnet.

Einen Überblick über die Förderkriterien und Förderzeiträume aller IT-Stifter gibt es unter: http://www.stifter-helfen.at/downloads/richtlinien.pdf

Microsoft: Änderungen bei Produktauslieferung

Beim Microsoft IT-Spendenprogramm gab es in der Abwicklung Änderungen, die immer wieder zu Fragen bei Non-Profit-Organisationen führen. Bis vor kurzem erhielten gemeinnützige Organisationen, die Produktspenden bestellt hatten, zwei E-Mails. Diese sind nun in einer einzigen langen Lizenzierungs-E-Mail zusammengefasst, die Informationen von A – Z über die bestellten Produktspenden, das Microsoft Volume Licensing Service Center (VLSC) und zusätzliche Ressourcen enthält.

Lizenz- und Autorisierungsnummern nur noch im VLSC

Ursprünglich enthielt eine der beiden E-Mails auch die Lizenz- und Autorisierungsnummern. Aus Datenschutzgründen können diese Nummern nicht mehr per E-Mail verschickt werden. Sie können auch nicht mehr über das Stifter-helfen-Benutzerkonto der Organisation eingesehen werden. Stifter-helfen.at kann diese Nummern der Organisation daher auch nicht mehr bereitstellen.

Die Lizenz- und Autorisierungsnummern sind mittlerweile ausschließlich über das VLSC-Konto der Organisation einzusehen. Organisationen müssen sich daher zuerst ein Benutzerkonto im VLSC anlegen, falls sie noch keines haben.

Achtung: Nach Erhalt der Lizenzierungs-E-Mail dauert es zwischen zwei und fünf Tage, bis die Lizenz- und Autorisierungsnummern im VLSC-Konto der Organisation hinterlegt sind.

Hinterlegte E-Mail-Adressen müssen übereinstimmen

Wichtig ist außerdem, dass das VLSC-Konto mit derselben E-Mail-Adresse angelegt wird, die auch bei Stifter-helfen.at hinterlegt ist. Wenn die Organisation ihre E-Mail Adresse bei Stifter-helfen.at ändert, sollte sie diese auch zeitnah im VLSC aktualisieren. Denn durch unterschiedliche Mail-Adressen kann es zu Verzögerungen beim Zugriff auf neu bestellte Lizenzen kommen.

Hardware wie Neu: Laptops & Co. im Juli!

Ab sofort steht bei „Hardware wie Neu“ wieder ein Kontingent an Laptops, PC-Sets und Flachbildschirmen zur Verfügung. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht. Beim Programm „Hardware wie Neu“ vermittelt Stifter-helfen.at in Kooperation mit der Compuritas GmbH und der AfB gGmbH gebrauchte, generalüberholte Hardware an Non-Profits.

Was ist „Hardware wie Neu“?
Beim Programm „Hardware wie Neu“ vermittelt Stifter-helfen.at in Kooperation mit den Partnern Compuritas GmbH und AfB gGmbH gebrauchte, generalüberholte und voll funktionsfähige Hardware an Non-Profits. Die Hardware war zuvor bei großen (IT-)Unternehmen im Einsatz. Die Geräte werden nach eingehender technischer Überprüfung und Generalüberholung durch die beiden IT-Systemhäuser zum Selbstkostenpreis für Non-Profit-Organisationen angeboten. Jeder Computer wird mit dem Microsoft Betriebssystem Windows 7 Pro und Office 2010 Home und Business ausgestattet.

Verfügbare Hardware
Die im Programm „Hardware wie Neu“ zur Verfügung gestellten Produktkontingente sind begrenzt. Das jeweilige Angebot gilt daher immer, solange der Vorrat reicht. Die derzeit verfügbaren Geräte mit jeweiliger Verwaltungsgebühr inkl. MwSt. sind:

AfB

Gerät Artikel Gebühr Link
TFT-Bildschirm 19” TFT Flachbildschirm LG Flatron L1953HM mit Höhenverstellung 35,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6108
TFT-Bildschirm 19” TFT Flachbildschirm LG Flatron L1942PM   mit Höhenverstellung 39,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6111
TFT-Bildschirm 22” TFT Flachbildschirm LG Flatron W2242pk mit Höhenverstellung 59,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6106
Smartphone Blackberry Bold 9900 55,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5985
PC Dell Optiplex 960 129,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5982
PC-Komplettsystem HP 7900 SFF PC-Set 179,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/3949
PC-Komplettsystem HP Elite 8000sff PC Set 199,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5908
PC HP Elite 8100 CMT 229,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5987
Laptop HP Elitebook 8440p 269,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6102
Laptop Notebook HP 8510p 179,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5668
Laptop Notebook Special-HP Elitebook 8540p 299,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6100

 

Compuritas

Gerät Artikel Gebühr Link
Laptop Notebook Office 24 SSD- HP Probook 6530 299,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6140
TFT-Bildschirm 19” TFT Flachbildschirm mit Höhenverstellung 45,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5904
TFT-Bildschirm 22” TFT Flachbildschirm mit Höhenverstellung 75,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6136
Laptop Notebook Office 24-HP Probook 6530 239,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/6138
PC PC Special-HP Compaq dc8000 315,00 € http://www.stifter-helfen.at/node/5898

 

Barbara Zeidler

Softwareschulung: Excel–Grundkurs

Der Fundraising Verband Austria und Stifter-helfen.at laden zum MS Excel Grundkurs herzlich ein. In diesem Kurs lernen Sie die Excel Benutzeroberfläche und die erweiterten Funktionen von Excel 2010 kennen und mit einfachen Tabellen und Diagrammen effizient zu arbeiten. Sie erarbeiten sich das Wissen, rasch eigene Kalkulationen durchzuführen und mit Filtern, Sortierfunktion sowie bedingten Formatierungen zu arbeiten. Ebenfalls erlernen Sie die optische Aufbereitung professionell aussehender Tabellen, die bei Bedarf auch mit anderen Tabellen verknüpfbar sind. Die Kursleiterin Barbara Zeidler lebt und arbeitet als freiberufliche Trainerin und Projektmanagerin in Wien. EDV-Trainings hat sie bereits unter anderem für den ORF und Microsoft Österreich gehalten.

Kursinhalte:

  • Vereinfachte Formatierungen in Excel und Erstellen von Tabellen und Dokumentvorlagen
  • Schneller Überblick über große Datenmengen und Arbeit mit dynamischen Listen
  • Einfaches Arbeiten mit Diagrammen und Erstellen von Diagrammvorlagen
  • Grundlagen der Tabellenkalkulation und Formeleingabe
  • Richtiger Umgang mit Verknüpfungen auch über mehrere Arbeitsmappen hinweg
  • Arbeitsmappenverwaltung und Arbeiten mit mehreren Excelmappen
  • Seitengestaltung und richtiges Drucken von Excel Daten sowie weitere Tipps und Tricks

Voraussetzungen:       Office Grundkenntnisse
Kosten:                         90,- EUR
Veranstaltungsort:      Wien
Termine:

Montag, 27.07.2015, 9 bis 17 Uhr
Montag, 31.08.2015, 9 bis 17 Uhr

 

Bitte beachten Sie, dass die Softwareschulung nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen abgehalten wird. Melden Sie sich unter Angabe von Wunschtermin, Name, Organisation und Anschrift verbindlich per E-Mail an emil.cavic@fundraising.at. Nach Anmeldung wird der genaue Seminarort bekannt gegeben.

Es gelten die AGB des Fundraising Verband Austria.

Save the date: Fundraising Kongress

Der Österreichische Fundraising Kongress zeigt von 12. bis 13. Oktober im Europahaus Wien Potenziale von Fundraising für Organisationen. Wir haben in den letzten 15 Jahren beobachten können, wie Organisationen von kleinen unbekannten zu großen national bekannten Playern gewachsen sind. Vielen von Ihnen ist dieses Wachstum stark durch begleitendes Fundraising gelungen. Ist ein solches Wachstum heute noch möglich? Gibt es für große bekannte Organisationen überhaupt noch Potenzial für Wachstum und können sich kleine Organisationen überhaupt noch bei den Spendern etablieren? Bewegen wir uns in einem Wachstums- oder in einem Aufteilungs-„Markt“? Immer mehr Player sprechen immer weniger werdende Spender an, die aber gleichzeitig mehr spenden als früher. Der Druck steigt durch Kostenwachstum und das Risiko des Misserfolgs.

Zu diesen Fragestellungen stellt der Fundraising Verband gerade ein spannendes Programm zusammen und lädt zahlreiche ExpertInnen aus dem In- und Ausland zum 22. Österreichischen Fundraising Kongress ein.
Nähere Informationen zum Programm und Anmeldung sowie zur Stipendien-Bewerbung gibt es ab August im FVA-Newsletter sowie auf der Kongress-Website. Sie wollen über das Programm informiert werden? Registrieren Sie sich auf www.fundraisingkongress.at.

Foto: © Ludwig Schedl

Neu: Dos und Don’ts im Internet für Vereine

Eine eigene Website oder ein Account bei Facebook, YouTube, Twitter oder Instagram: das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, um sich als Verein, Initiative oder Projekt zu präsentieren und in kurzer Zeit ortsunabhängig eine große Zahl an Menschen zu erreichen.

Die überarbeitete Saferinternet.at-Broschüre „Initiativen, Vereine und Projekte im Internet: Die wichtigsten Do’s und Don’ts“ gibt einen Überblick darüber, wie der Internetauftritt gestaltet werden kann und welche rechtlichen Aspekte dabei beachtet werden müssen.

Der erste Teil der Broschüre beschäftigt sich mit unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten im Netz, gibt Tipps und Tricks für einen gelungenen Internetauftritt und stellt Tools zur Erfolgskontrolle vor.

Der zweite Teil behandelt die rechtlichen Aspekte: Hier finden sich praktische Informationen zu den Themen Impressum, Anforderungen an Newsletter, Haftung für Inhalte, Urheberrecht, Datenschutz und vieles mehr.

Sie können die Broschüre unter https://www.saferinternet.at/vereine kostenlos bestellen oder als PDF herunterladen.

Fachartikel: 5 Technologie-Trends in 2015

Wie sehen die Trends und Technologien im Non-Profit-Bereich für 2015 aus? Joyce Hsu (Leiterin Communications bei TechSoup Canada) stellt im beigefügten PDF die fünf wichtigsten Technologie-Trends für Non-Profits vor: Wie sie den Non-Profit-Sektor beeinflussen und wie man seine Organisation darauf vorbereiten kann.

Hier geht es zum PDF »

Neuer IT-Stifter: Tutanota

Das in Hannover ansässige Unternehmen Tutao GmbH spendet ab sofort auf dem IT-Spendenportal Stifter-helfen.at seine E-Mail-Verschlüsselungs-Software Tutanota an österreichische Non-Profits. Tutanota macht die Verschlüsselung vertraulicher E-Mails inklusive Anhängen ganz einfach. Tutanota für Outlook funktioniert nur mit eigener E-Mail-Domain und vorhandener Mailbox.

Mit dem Outlook-Addin können User direkt aus Outlook Ende-zu-Ende verschlüsselte E-Mails über Tutanota versenden und empfangen. Eine zusätzliche Schaltfläche in Outlook erlaubt es auszuwählen, ob eine E-Mail unverschlüsselt oder verschlüsselt versendet werden soll. E-Mails an andere Tutanota-Benutzer werden völlig automatisch verschlüsselt, für externe Empfänger können User ein Passwort festlegen. Alle E-Mails werden vom Addin automatisch im vorhandenen E-Mail-Account in Outlook abgelegt. Weitere Infos zur Produktspende gibt es unter: http://stifter-helfen.at/node/6032.

Förderberechtigt sind alle Non-Profit-Organisationen, die vom Gesetzgeber als gemeinnützig anerkannt sind, unabhängig von ihrer Rechtsform oder ihrem Förderzweck. Jede förderberechtigte Organisation kann bis zu 50 Tutanota Outlook-Lizenzen pro Kalenderjahr erhalten. Die Verwaltungsgebühr pro Lizenz beträgt 8 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Weitere Informationen zu den Förderkriterien sind unter folgendem Link zu finden: www.stifter-helfen.at/foerderkriterien/tutanota.

Praedikat-Fundraisingbox-2015

FundraisingBox: Ab sofort Bitcoin als Spendenoption

Gemeinnützige Organisationen, die die FundraisingBox einsetzen, z. B. PETA, SOS Kinderdorf, Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt oder die ARCHE, können ab sofort Spendengelder in Bitcoin akzeptieren – völlig frei von Gebühren!

Dies wird ermöglicht durch eine lange vorbereitete Partnerschaft zwischen Wikando, dem Fundraising-as-a-Service Dienstleister für Non-Profits und Cubits, Europas schnellstwachsendem Bitcoin-Marktplatz und Zahlungsanbieter.

FundraisingBox ist IT-Spende auf Stifter-helfen.at
Die FundraisingBox der Wikando GmbH gibt es als IT-Spende auf Stifter-helfen.at gegen eine Verwaltungsgebühr von 30 Euro zzgl. MwSt. Sie ist eine Cloud-Lösung, mit der gemeinnützige Organisationen auf einfachste Weise Spendenformulare auf ihren Webseiten und auf Social-Media-Plattformen wie Facebook einbinden können. Dabei lassen sich alle gängigen Payments wie SEPA-Lastschrift, Kreditkarte, PayPal oder Sofortüberweisung unkompliziert einbinden.

Mit Bitcoin fügt Wikando nun eine hoch-innovative Zahlungsweise hinzu, die sämtliche Eigenschaften mitbringt, die eine moderne Form des Spendens haben sollte: Schnelligkeit, Sicherheit, globale Verfügbarkeit und Gebührenfreiheit.

Kostengünstige Abwicklung auch bei kleineren Spendenbeträgen
Besonders bei Spenden von kleineren Beträgen ist eine kostengünstige Abwicklung der Transaktionen für gemeinnützige Organisationen überaus wichtig. Im Gegensatz zu traditionellen Zahlungsanbietern, die aufgrund von Infrastruktur und Abwicklungsaufwand auch für Spenden eine Transaktionsgebühr erheben, ist Bitcoin perfekt für eine effiziente Abwicklung geeignet.

Um sicherzustellen dass die Hilfe zur Gänze dort anlangt wo sie gebraucht wird, berechnet Cubits/Wikando keinerlei Transaktionsgebühren, was bedeutet, dass der gesamte gespendete Betrag der Organisation zu Gute kommt – schnell und sicher. So erhofft sich Wikando, dass ihre FundraisingBox-Kunden durch das Akzeptieren von Bitcoin Kosten einsparen und auch neue Finanzierungsquellen erschließen.

Oft stellt die Distanz zwischen Herkunft und Bestimmungsort von Spenden – in etwa zwischen Deutschland und Nepal – Hilfsorganisationen vor große Probleme wie hohe Geldtransfer- und Wechselgebühren sowie tagelange Verzögerung von internationalen Überweisungen – Probleme, gegen die Bitcoin-Spenden immun sind.

Weitere Infos zu diesem Thema:
http://www.fundraising-trends.de/bitcoin-spenden-mit-fundraisingbox
Weitere Infos zur Produktspende:
https://www.stifter-helfen.at/node/1787

Drei Webinare ab Mitte Juni

Dieses Mal stehen drei Webinare ab Mitte Juni auf dem Fortbildungsprogramm von Stifter-helfen.at: Am 22. Juni geht es um die richtige Auswahl von Software, am 25. Juni um Projektmanagement mit InLoox und am 7. Juli um das Online-Spendentool Altruja.

Die Webinare im Überblick   

Helmut Kreidenweis

Helmut Kreidenweis

22. Juni: Software gezielt auswählen”, 11 bis 12 Uhr
Datenbankgestützte Fach- oder Branchensoftware steigert die Effizienz und erhöht die Qualität der Arbeit. Und für jede Aufgabe gibt es die passende Software. Das Webinar zeigt Wege und Methoden, wie man die eigenen Anforderungen ermittelt und dokumentiert und den Auswahlprozess für eine Fachsoftware kompetent gestaltet.
Jetzt anmelden.

Thomas Schibschid

Thomas Schibschid

25. Juni: “Projektmanagement mit InLoox”, 11 bis 12 Uhr
Die Teilnehmer erlernen im Webinar die Basisfunktionen und Einsatzmöglichkeiten der Projektmanagement-Software InLoox. InLoox hilft Einzelanwendern, Teams und verteilten Arbeitsgruppen bei der Planung, Dokumentation, Zeiterfassung und Budgetierung von Projekten – einfach und effizient.
Jetzt anmelden.

Nicolas Reis

Nicolas Reis

7. Juli: “Online Spenden sammeln mit Altruja“, 11 bis 12 Uhr
Inhalt des Webinars ist das Spenden sammeln auf Webseiten und Facebook mit Altruja. Außerdem gibt der Referent einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse der von Altruja durchgeführten “Online-Fundraising Studie 2015″.
Jetzt anmelden.

produkte

Neuerungen: Produkte & Updates im Juni

Bei den IT-Spendenprogrammen von Adobe und Microsoft gab es seit dem letzten Newsletter verschiedene Neuerungen. Adobe stellt ein neues Kontingent von Acrobat XI Pro zur Verfügung. Microsoft dagegen nahm einige Versionsbezeichungen weg und fasste Produkte zusammen.

Adobe
Bei Adobe gibt es ab sofort ein neues Kontingent an Acrobat XI Pro sowohl für Mac als auch für Windows. Weitere Infos zu den Produkten gibt es unter:

Förderberechtigt für das Adobe IT-Spendenprogramm sind Organisationen, wenn auf sie Folgendes zutrifft:

  • Das jährliche Gesamtbudget (Personal-, Sach- und Investitionskosten) einer Organisation darf 10 Mio. US-Dollar nicht überschreiten.
  • Potenziell förderberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, deren Gemeinnützigkeit vom Finanzamt anerkannt wurde, sowie öffentliche Bibliotheken, die ein entsprechendes Formblatt beigebracht haben.
  • Religiöse Organisationen, Kirchengemeinden, Bruder- und Schwesternschaften, Hardware Refurbisher, politische Organisationen und Interessenvertretungen sind derzeit von einer Förderung über das Adobe IT-Spendenprogramm ausgeschlossen.

Förderberechtigte Organisationen können bis zu vier Einzelapplikationen pro Fiskaljahr (1. Juli bis 30. Juni) als Produktspende beantragen.

Weitere Informationen zu den Förderkriterein von Adobe gibt es unter: https://www.stifter-helfen.at/foerderkriterien/adobe

Microsoft
Es gibt größere Änderungen im Microsoft IT-Spendenprogramm, was die Produktpalette angeht. Am 22. Mai wurde ein Großteil der Versionsbezeichnungen weggenommen und einige Produkte wurden zusammengefasst. So wird aus den unterschiedlichen Windows 8.1 Upgrade Produkten (Enterprise, Professional etc.) das Produkt Windows OS Upgrade.

Der Grund hierfür ist: Organisationen können über das Microsoft Volume Licensing Service Center (VLSC) sowieso entscheiden, welche Versionen, Sprachen etc. sie herunterladen und installieren wollen. Das bedeutet, Organisationen bestellen auf Stifter-helfen.de eine entsprechende Anzahl an Lizenzen des OS Upgrade Produktes und können dann im VLSC die gewünschte Version herunterladen.

18. Juni: Spendengütesiegel-Forum 2015 in Wien

Am Donnerstag, den 18. Juni, lädt das Team des Österreichischen Spendengütesiegels (OSGS)  zum Spendegütesiegel-Forum 2015 ein. Das Forum steht unter dem Motto: “Was bringt die Zukunft? Trends & Entwicklungen im dritten Sektor”. Die Nachmittagsveranstaltung findet im Oktogon der Bank Austria in Wien statt. Die Eckdaten sind wie folgt:

Ort: Oktogon der Bank Austria, Schottengasse 6-8, 1010 Wien
Datum: Donnerstag, 18. Juni 2015, 14:30 – 19:30 Uhr

Bereits seit 2012 richtet das Team des OSGS einmal jährlich ein Netzwerkstreffen für Non-Profit-Mitglieder, WirtschaftsprüferInnen/SteuerberaterInnen und Interessierte aus.

Beim diesjährigen Treffen gibt Dr. Martina Ziegerer, Geschäftsleiterin der Stiftung ZEWO und Präsidentin des International Committee on Fundraising Organizations ICFO, einen Überblick über die internationalen Entwicklungen im Bereich der Spendengütesiegel und einen Einblick in die Vernehmlassung der Zewo-Standards.

Außerdem können die Gäste entweder an spannenden Workshops mit Experten teilnehmen oder im Rahmen eines World-Cafes miteinander diskutieren und sich austauschen. Das Buffet bietet anschließend Zeit für Networking und einen gemeinsamen Ausklang. Einladung und Programm finden Sie hier.

Anmeldung
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, ist eine Anmeldung für die Veranstaltung bis 8. Juni 2015 auf der Website erforderlich. Dort können sich Interessierte auch für einen der Workshops oder das World Café registrieren. Zur Online-Anmeldung geht es hier. Eine telefonische Anmeldung ist unter 0650 / 30 45 160 ebenso möglich.

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CALL4Europe: 100.000 Euro für Ideen zur Zukunft Europas

Respekt.net, der Verein für gesellschaftspolitisches Engagement, hat die neue Initiative CALL4Europe ins Leben gerufen. Gesucht werden Projekte und Ideen, die sich mit den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen Europas beschäftigen.

Insgesamt werden dafür von Respekt.net 100.000 Euro bereitgestellt. Ab sofort bis zum 18. Oktober 2015 können neue Projekte, die die Ziele des CALL4Europe verfolgen, in Deutsch oder Englisch eingereicht werden.

Wer darf mitmachen?
Zugelassene Projekttypen sind zum Beispiel jede Form der zivilgesellschaftlichen Aktion, Diskussionsveranstaltungen oder Symposien, Ausstellungen, Zeitungen, Zeitschriften, Filme, Videos, Events, Theater, Fotos, Internet-Plattformen oder auch wissenschaftliche Studien.

Europa ist an einer Weggabelung in Hinblick auf die Zukunft des Wohlfahrtsstaates und der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit angelangt. Arbeitslosigkeit, Migration und die hohe Lebenserwartung stellen den Kontinent vor große soziale und wirtschaftliche Herausforderungen. Wie kann Europa die wirtschaftliche und politische Koordination verbessern? Wie kann die Innovationskraft gestärkt werden, ohne die Errungenschaften des Wohlfahrtstaates aufs Spiel zu setzen? CALL4Europe sucht Projekte, die sich genau mit diesen Themen beschäftigen.

Was muss man tun?
Der CALL4Europe verbindet Eigeninitiative und finanzielle Förderung. Die ProjektbewerberInnen müssen selbst aktiv werden und über Crowdfunding auf www.respekt.net Spenden für ihre Projekte sammeln. Zusätzlich werden die besten Projekte mit einer Spendenverdopplung von max. 20.000 Euro pro Projekt belohnt. Wer in den Genuss dieser “Verdopplungsspende“ kommt, entscheidet eine hochkarätige Jury.

Alle Informationen und Teilnahmebedingungen zu CALL4Europe: www.call4europe.eu

 

Digitale Chancengleichheit: Für die digitale Inklusion

Gesellschaftlich benachteiligten Bevölkerungsgruppen den Zugang zum Internet und damit zu Bildung und Information zu ermöglichen – das ist die Aufgabe der Stiftung Digitale Chancen. Das geht besser, wenn man die Perspektive von der digitalen Kluft auf die digitale Inklusion verschiebt.

Ein Gastbeitrag von Gerhard Seiler und Carolin Müller-Bretl

Mit der Verbreitung des Internets ab Mitte der 1990er Jahre veränderte sich der Zugang zu Wissen in unserer Gesellschaft grundlegend – mit der digitalen Vernetzung können sich individuelles und kollektives Wissen gegenseitig befruchten. Das Netz bildet damit ein wesentliches Element für die Teilhabe in unserer Wissensgesellschaft. Das Web 2.0 und die rasante Verbreitung von Social-Media-Plattformen waren die logische Konsequenz dieser Entwicklung.

Mitte der 1990er Jahre tauchte jedoch ebenfalls der Begriff der „digitalen Kluft“ auf, der die ungleiche Verteilung von Zugangsmöglichkeiten zu Informations- und Kommunikationsmedien wie dem Internet und somit die unterschiedlichen Chancen auf Bildung und Teilhabe beschreibt. Ob man an der digitalen Welt teilhaben kann oder nicht, ist nicht allein abhängig vom technischen Zugang. Soziale und ökonomische Aspekte beeinflussen gleichermaßen, von wem das Netz in welcher Weise genutzt wird.

Der D21-Digital-Index gibt einen guten Überblick darüber, wie sich der Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung hinsichtlich Zugang, Kompetenz, Offenheit sowie Nutzungsvielfalt in den letzten Jahren entwickelt hat. Während zu Beginn der 2000er-Jahre nur 37 Prozent der Deutschen ab 14 Jahre online waren, zeigt der aktuelle, im November 2014 veröffentlichte D21-Digital-Index, dass inzwischen 76,8 Prozent der Bevölkerung mehr oder weniger regelmäßig das Internet nutzen. Das heißt aber auch, dass knapp ein Viertel der Bevölkerung überhaupt nicht im Netz unterwegs ist.

Wer sind die “digital Abgehängten”?

Die Studie zeigt, dass die Art und Weise, wie das Internet genutzt wird, in hohem Maße vom sozio-ökonomischen Status abhängt. Dabei geht es nicht in erster Linie um das Einkommen, sondern vor allem um Bildung. Denn die Endgeräte werden preiswerter und sind auf den ersten Blick einfacher zu handhaben, allerdings bieten sie gleichzeitig immer komplexere Nutzungsmöglichkeiten. Weniger technisch versierte Menschen fühlen sich oft überfordert und werden im Ergebnis mehr und mehr davon ausgeschlossen, an der stetig voranschreitenden Digitalisierung teilzunehmen.

Die klassischen Ausschlusskriterien im Hinblick auf gesellschaftliche Teilhabe sind Geschlecht, Alter, soziales Milieu und Migrationshintergrund. Die gleichen Kriterien gelten auch im Digitalen: Digital abgehängt sind in Deutschland vor allem Senioren und Seniorinnen, Arbeitslose, Menschen mit niedrigem formalem Bildungsstand und Menschen mit (vor allem geistiger) Behinderung.

Die digitale Spaltung überwinden

Wo also könnte man ansetzen, um die digitale Spaltung in der Gesellschaft langfristig zu mindern? Ist die Überwindung der digitalen Spaltung überhaupt ein realistisches Ziel? Deutschland und derzeit 152 weitere Länder haben sich mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention dazu verpflichtet, Inklusion umzusetzen. Für diesen gesellschaftlichen Veränderungsprozess ist eine über den Bildungsbereich hinausreichende öffentliche Diskussion zum Thema notwendig. Die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von Unterschiedlichkeit und die stärkere Beteiligung von benachteiligten Gruppen tragen diesen positiven Prozess auch in die digitale Gesellschaft hinein. Die 2014 von der Bundesregierung beschlossene „Digitale Agenda“ gibt dazu Anstöße.

Inklusion ist als Querschnittsthema für alle Lebensbereiche eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Die Stiftung Digitale Chancen setzt sich dafür ein, allen Menschen zu ermöglichen, das Internet zu nutzen und Zugang zu Information und Bildung zu erhalten. Inklusion sollte in der digitalen Gesellschaft nicht bei der Barrierefreiheit und digitalen Angeboten zur Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen aufhören: Medienkompetenzförderung für die oben genannten Gruppen bleibt weiterhin eine wichtige Kernaufgabe.

Um das zu erreichen, setzt sich die Stiftung dafür ein, dass Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen geschaffen werden, dass mehr inklusive Interneterfahrungs- und Begegnungsorte eingerichtet werden, wo sich Menschen vor Ort treffen und austauschen können und dass Barrieren konsequent abgebaut werden. Diese Verlagerung der Debatte weg von der digitalen Spaltung hin zur digitalen Inklusion trägt dazu bei, den Menschen und seinen Anspruch auf aktive gesellschaftliche Teilhabe und Beteiligung in den Mittelpunkt zu stellen.

Fokus auf Medienkompetenz

Sicherlich wird es weiterhin Menschen geben, die sich den neuen Technologien entweder überhaupt nicht erst zuwenden oder sich bewusst von ihnen abwenden. Die große Mehrzahl jedoch ist interessiert und aufgeschlossen. Gerade bei der älteren Generation zeigt es sich immer wieder, dass sich das Interesse an digitalen Medien innerhalb kürzester Zeit in Begeisterung über die vielen Möglichkeiten wandelt, die sich darüber erschließen.

Die Stiftung Digitale Chancen greift dieses Interesse auf und fördert gemeinsam mit der E-Plus-Gruppe in dem Projekt “Tablet PCs für Senioren“ Internet-Einsteigerinnen und -Einsteiger der älteren Semester, damit sie digitale Medien und das mobile Internet kennenlernen können. Der hohe Zuspruch und der Erfolg des Projektes zeigen, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung zu mehr digitaler Teilhabe ist. Eine umfassende Aufklärung und die Initiierung kontinuierlicher und zielgruppenspezifischer Lernprozesse sind erforderlich, damit Menschen bei der rasanten technologischen Entwicklung den Anschluss nicht verlieren. Zugleich fördert die Stiftung damit die Motivation und Lernbereitschaft der jeweils benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen.

Gemeinsam mit Facebook hat die Stiftung Digitale Chancen im Jahr 2014 erstmals den Smart Hero Award vergeben, mit dem Projekte ausgezeichnet werden, die ihr ehrenamtliches und soziales Engagement in und mit sozialen Medien realisieren. Unter den Preisträgern findet sich beispielsweise Wheelmap.org, eine Landkarte im Internet, in der jede und jeder barrierefreie Orte eintragen und beschreiben kann. Alle können so mithelfen, Rollstuhlfahrern die Teilhabe am öffentlichen Leben zu erleichtern.

Die Stiftung Digitale Chancen begleitet Entwicklungsprozesse, leistet Beratung, entwickelt Qualifizierungen und Materialien, initiiert und evaluiert Projekte, führt Wettbewerbe durch und testet die Usability von bestehenden Produkten und Services. Denn wir sind uns sicher: Digitale Inklusion eröffnet allen bessere Chancen auf mehr Partizipation in unserer Gesellschaft.

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Die Autoren:

Gerhard Seiler (Jahrgang 1962) ist seit März 2014 Geschäftsführer der Stiftung Digitale Chancen. Zuvor war er Projektleiter bei der Stiftung Haus der kleinen Forscher und beim Verein Schulen ans Netz. Als Experte für den Bereich Digitale Medien in der frühen- und schulischen Bildung wurde der gelernte Erzieher und Medienpädagoge 2011 für den Deutschen Weiterbildungspreis nominiert.

Carolin Müller-Bretl (Jahrgang 1978) ist Projektkoordinatorin der Stiftung Digitale Chancen und verantwortlich für die Entwicklung, Durchführung und Evaluation nationaler und internationaler Projekte. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen bei Gender- und Migrationsfragen sowie bei non-formalen Bildungs- und Lernprozessen von marginalisierten gesellschaftlichen Gruppen.

Den Beitrag haben die Autoren für den netzpolitischen Jahresrückblick Das Netz von iRights.media (http://irights-media.de/publikationen/das-netz-20142015-jahresrueckblick-netzpolitik/) erstellt. 

CC BY-ND 3.0 de

Neu: Google für Non-Profits gestartet!

Ab sofort gibt es das Programm „Google für Non-Profits“ auch in Österreich. Über Stifter-helfen.at können gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Österreich die Vorteile des Programms nutzen. Sie erhalten dadurch auch hierzulande Zugriff auf sonst kostenpflichtige Produkte, Tools und Services von Google. Neben den bereits bekannten Google Ad Grants bündelt das Unternehmen im Programm Google für Non-Profits zwei weitere Bausteine –YouTube mit Premium-Features und Google Apps mit Zugang zu Google for Work.

Kostenfreie Services von Google für gemeinnützige Organisationen
Bei Google Ad Grants erhalten förderberechtigte gemeinnützige Organisationen ein Guthaben bei Google für Online-Werbung im Wert von bis zu 10.000 US-Dollar pro Monat. Damit können Organisationen ihre Website mit Keywords bzw. Schlagworten auf Google-Suchergebnisseiten optimal positionieren.

Außerdem erhalten Non-Profits Zugriff auf Premium-Features bei YouTube, um mehr aus ihrem YouTube Kanal zu machen. Das bedeutet zum Beispiel eine deutlich erweiterte Datenkapazität für Uploads oder die Möglichkeit, sogenannte „Call-to-Action-Overlays“ für Videowiedergaben bei YouTube zu erstellen.

Google für Non-Profits beinhaltet darüber hinaus Google Apps, das kostenfreien Zugang zu Google for Work bietet. Dies sind Cloud-Dienste, die Non-Profits für ihre Büroverwaltung einsetzen können, wie beispielsweise Gmail, Google Dokumente, Präsentationen, Umfragen, Chat oder Websites. Dadurch können gemeinnützige Organisationen ihre IT-Kosten reduzieren und die standortübergreifende Zusammenarbeit fördern.

Förderkriterien bei Google für Non-Profits

Förderberechtigt sind Non-Profit-Organisationen, unabhängig von ihrer Rechtsform. Ausgenommen sind Regierungsorganisationen, öffentliche Bibliotheken, Krankenhäuser und Organisationen aus dem Gesundheitswesen sowie Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen zu den Förderkriterien gibt es unter: Förderkriterien.
Weitere Informationen zu Google für Non-Profits sind hier zu finden: FAQs

Organisationen, die registriert sind, können überprüfen, ob sie förderberechtigt sind, indem sie sich auf www.stifter-helfen.at einloggen und auf den Button „Mein Konto“ klicken.

Neuer IT-Stifter: easySYS

Das Schweizer Software-Unternehmen easySYS (www.easysys.ch) spendet ab sofort seine webbasierte Business-Software auf dem Online-Portal für IT-Spenden Stifter-helfen.at an österreichische Non-Profits. Die Software easySYS bietet eine integrierte Kunden- und Kontakt­verwaltung, Auftragsverwaltung und Fakturierung, interaktive Online-Dokumente, Produkt- und Projektverwaltung sowie eine integrierte Zeiterfassung.

Förderberechtigte Non-Profit-Organisationen können pro Kalenderjahr maximal eine Lizenz von easySYS Business Standard oder easySYS Business Service und bis zu zehn Nutzerlizenzen pro Produktspende erhalten.

Non-Profits sind förderberechtigt, wenn ihr Tätigkeitsschwerpunkt in einem der folgenden Bereiche liegt: Sozial- und Wohlfahrtsfürsorge; Kinder-, Jugend- und Altenhilfe; Gesundheitswesen; Kultur- und Denkmalschutz; Natur- und Umweltschutz; andere gemeinnützige Zwecke, mit dem Ziel das Gemeinwohl zu fördern.

Organisationen, die bereits registriert sind, können überprüfen, ob sie förderberechtigt sind, indem sie sich auf www.stifter-helfen.at einloggen und auf den Button „Mein Konto“ klicken. Weitere Infos zu den verfügbaren Produkten gibt es unter: easySYS Produktspenden. Weitere Informationen zu den Förderkriterien gibt es auf: http://www.stifter-helfen.at/foerderkriterien/easysys.

Fortbildung: Zwei Webinare ab Mitte Mai

Aus zwei Webinaren können Non-Profits die nächsten Wochen auswählen. Die Themen sind Methoden des Projektmanagements sowie Wissensmanagement. Außerdem gibt es ab Juli eine große Webinarreihe mit der FundraisingBox rund um „Spenden“.

Webinarreihe rund um „Spenden“

Ab Juli gibt es eine große kostenlose Webinarreihe mit der FundraisingBox, die sich an kleinere bis mittelgroße gemeinnützige Organisationen richtet. Die Webinarreihe behandelt Themen rund um „Spenden“ – von der Spendenverwaltung über digitales Fundraising bis hin zu Anlass-Spenden. Den Auftakt macht am Donnerstag, 9. Juli, das Webinar „Danken will gelernt sein: Wie Spender zu treuen Seelen werden“.

Die Webinare finden jeweils donnerstags von 11 bis 12 Uhr, statt. Weitere Infos folgen im Juni-Newsletter.

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Webinare ab Mitte Mai im Überblick  

Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff

Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff

21. Mai: “Methoden des Projektmanagements“, 10 bis 11 Uhr

Welche Methode passt zu mir und meinen Mitarbeitern: Die traditionellen Projektmanagement-Methoden oder die sogenannten agilen Methoden? Das Webinar stellt sie vor – immer mit Bezug auf den Bereich Sozialwirtschaft und Pflege.

https://attendee.gotowebinar.com/register/1465712037066609922

 

Fabian Schuttenberg

Fabian Schuttenberg

16. Juni: “Wissensmanagement”, 11 bis 12 Uhr

Wissen ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Organisationen. Doch was ist Wissen überhaupt? Wie können IT-Systeme zu einem erfolgreichen Umgang mit Wissen beitragen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt dieses Webinar.

https://attendee.gotowebinar.com/register/2267674928442397442